Persönlich, prägnant und punktgenau: 12 Tipps für einen erfolgreichen Newsletter

Aus unserer hauseigenen Befragung – dem med-Panel – wissen wir, dass genau die Hälfte der Hausärzte postalische Mailings, die andere Hälfte jedoch elektronische Newsletter bevorzugt – und zwar für identische Inhalte! Doch was macht eigentlich einen guten Newsletter aus? In unserem Beitrag erhalten Sie wertvolle Tipps für die Vorbereitung, die Formulierung, den Versand und die Erfolgsmessung Ihres Newsletters!

Bevor Sie mit dem Newsletter starten… 

… sollten Sie sich vorab mit einigen Kernfragen auseinandersetzen:

  • Wer ist Ihre Zielgruppe?
  • Welches Problem Ihrer Zielgruppe lösen Sie? (Therapie vereinfachen, sich fortbilden, Zeit sparen oder Effizienz gewinnen, etc.)
  • Was macht Ihr Angebot, Ihren Content besonders?
  • Was wollen Sie konkret erreichen?

Die Antworten auf diese Fragen ermöglichen es Ihnen, Ihren Content – sei es eine Info zu einer Produktneuheit, eine Studie oder eine einzigartige Dienstleistung – aus dem Blickwinkel des Kunden zu betrachten und tragen dazu bei, dass Sie Ihren Newsletter zielgruppenspezifisch, punktgenau und prägnant formulieren können.

Wenn Sie den Newsletter formulieren…

… verwenden Sie eine neugierig machende und nutzenversprechende Überschrift, am besten ausgedrückt in 40 bis 50 Zeichen – dies entspricht bei den Newslettern der Betreffzeile. Das Versprechen, das Sie Ihren Kunden hier machen, sollten Sie auch konsequent einhalten. Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass das Angebot, welches Sie hier anklingen lassen, im Wesentlichen darüber entscheidet, ob Ihr Newsletter geöffnet wird oder direkt der Löschung anheimfällt…

… achten Sie auf den Umfang: Dieser sollte bei Newslettern erfahrungsgemäss zwischen 2000 und 4000 Zeichen liegen. Halten Sie auch die Zahl der Zeichen pro Zeile – wenn immer möglich – unter maximal 50, um mobilen Bildschirmen mit anders eingestellter Software gerecht zu werden.

… denken Sie an die 4 «K»-Regel: Kurz, klar, konkret und konstruktiv.

… achten Sie auf eine korrekte Schreibweise und verzichten Sie auf Worte, die typischerweise in Spam-E-Mails vorkommen, sowie auf abstrakte Wörter. Verwenden Sie stattdessen solche, die bildhaft und gut vorstellbar sind!

… stellen Sie den Kunden verbal in den Mittelpunkt, indem Sie im Text weniger von «wir» und «uns» sprechen, sondern viel mehr von «Sie», «Ihr» und «Ihnen». Denken Sie auch daran, Sätze zu verwenden, die einen Wert für den Leser anklingen lassen, wie z.B. «Damit erreichen Sie schneller, dass…» oder «Dadurch gewinnen Sie…».

… ist Ihr Ziel, den Leser zu einer bestimmten Handlung zu motivieren. Unabhängig davon, ob es sich dabei um die Bestellung Ihres Produktes, die Anmeldung zu einer Fortbildung oder den Link zur Landingpage mit den neuesten Studiendaten handelt, achten Sie unbedingt darauf, dass sich der «Call-to-Action» gut vom Fliesstext abhebt.

… vergessen Sie nicht den Absender und dessen E-Mail-Signatur: Je persönlicher der Newsletter, umso höher die Öffnungsraten.

… denken Sie daran, dass der Empfänger Sie bei Interesse kontaktieren möchte: Listen Sie deshalb alle Wege auf, auf denen man mit Ihnen in Kontakt treten kann, dazu gehören Adresse, Telefon, Fax und E-Mail-Adresse.

Für den Versand Ihres Newsletters…

… sollten Sie sich idealerweise ein- bis zweimal pro Monat Zeit nehmen. Die Empfehlung von vielen Autoren ist, dass ein Newsletter mindestens einmal im Quartal und höchstens einmal pro Woche erscheint.

… gibt es keinen optimalen Zeitpunkt, wobei dies dadurch erklärt werden kann, dass die meisten Menschen heute durch ihre mobilen Endgeräte auch abends und am Wochenende online sind. Sie müssen sich deshalb nicht strikt an eine «Freitag-Nachmittag-E-Mail-Regel» halten. Es kann je nach Kadenz des Newsletters aber empfehlenswert sein, den Versand immer am gleichen Wochentag und zur gleichen Uhrzeit einzuplanen. Dadurch schaffen Sie bei hoher Kadenz beim Empfänger eine Erwartungshaltung, die erfüllt werden kann.

Den Erfolg Ihres Newsletters können Sie überprüfen…

… da es hierfür ausgewählte und messbare Grössen gibt, dazu gehören: Die Delivery Rate, die Open Rate, die Anzahl der New Subscribers und der Unsubscribers (oder die Nettoveränderung der Abonnentenzahl) und insbesondere die Click-through-Rate. Auf der Zielwebsite ist schliesslich die Conversion Rate ein Grad dafür, inwieweit Ihr Mailing es tatsächlich schafft, die richtigen Besucher zu Ihrem Angebot zu leiten.

Brauchen Sie Hilfe bei der Erstellung Ihres Newsletters oder haben Sie noch kein geeignetes Newsletter-Tool für Ihr Mailing? Dann kontaktieren Sie uns!

Walter Kaiser
  • 20 Jahre Erfahrung im Pharmaagentur-Business
  • > 10 Jahre Erfahrung in verschiedenen Positionen in der Pharmaindustrie
  • Klinische Erfahrung: Innere Medizin
  • Workshop-Moderation D/E
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CEO
Dr. med., MA HSG

Jasmin Lozza

Projektleiterin Medical Marketing und Medical Communication
Dr. sc. ETH

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Research im Schweizer Pharma- und Gesundheitsmarkt.