Warum Online-Befragungen auch im «Medical» ihren Platz haben!

Expertenboards, Advisory Boards und andere Formen von Workshops mit externen Experten und Key Opinion Leaders liefern dem Medical Team wichtige Insights zu Studiendaten, Patient Journeys, Therapiekonzepten, etc. Der kleine Personenkreis, in dem man sich häufig kennt, ermöglicht den offenen Austausch von Ideen und Meinungen und erlaubt, strategische und taktische Fragestellungen direkt mit Vertretern der Zielgruppe zu bearbeiten. Trotzdem haben Online-Befragungen auch in den Medizin-Abteilungen der Pharmaindustrie ihren Platz.

Sie liefern replizierbare Daten und erlauben Vergleiche

Online-Umfragen haben in der Regel einen grossen, repräsentativen Stichprobenumfang und können Teilnehmende aus verschiedenen Marktsegmenten einbeziehen. Dadurch können nicht nur robuste, verallgemeinerbare Informationen erhoben, sondern auch die verschiedenen Segmente miteinander verglichen werden.

Ein typischer Anwendungsfall ist z.B. der Vergleich des Verschreibungsverhaltens von hausärztlich tätigen Internistinnen und Internisten mit demjenigen von anderen Fachärztinnen und Fachärzten. Für die Schweiz ergibt sich zudem ein klassischer Use Case bei der Befragung von Ärztinnen und Ärzten aus Selbstdispensationsgebieten im Vergleich zu Ärzten und Ärztinnen aus rezeptierenden Kantonen.

Sie liefern Meinungen von weniger zugänglichen Experten

Wir kennen alle die typischen gruppendynamischen Effekte, die sich einstellen können, wenn eine extrovertierte Persönlichkeit ein Board dominiert. So gibt es praktisch immer Teilnehmende, die sich in Gruppendiskussionen zurückhalten und eher bereit sind, bei einer anonymen Befragung ihre ehrliche Meinung zu äussern. 

Obwohl zudem alles daran gesetzt wird, die Expertenboards so zu organisieren, dass sie sich optimal in den Alltag der Zielgruppe einfügen, nimmt – vermutlich aufgrund der zunehmenden beruflichen Belastung – die Bereitschaft zur Teilnahme immer mehr ab. Den durchaus fruchtbaren Diskussionen mit den Berufskollegen steht häufig der Praxis- bzw. Klinikalltag entgegen. Online-Umfragen hingegen können schnell abgeschlossen werden, was sie zu einer zeitsparenden Option für die Experten macht.

Sie sind aber auch für die Pharmaunternehmen effizient

Online-Umfragen können flexibel so angepasst werden, dass sie beispielsweise spezifische Fragen enthalten, die auf bestimmte Teilnehmergruppen abzielen. Sie liefern schnell aussagekräftige Resultate und können wiederholt werden, um verlässlich Veränderungen zu messen. Online-Umfragen sind in der Regel kostengünstiger als Workshops bei gleicher Abdeckung.

Massgeblich für den Erfolg einer Online-Befragung ist der Fragebogen. So sollten die Fragen nicht mehrdeutig sein (was manchmal schwieriger ist als gedacht), die Antwortmöglichkeiten konkret und vollständig, die Fragenreihenfolge konzis und zielgruppengerecht. 

Wenn auch Sie eine Online-Befragung bei Ärztinnen und Ärzten planen, so zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir unterstützen Sie gerne! 

Tania Weng-Bornholt
  • Langjährige Erfahrung in der Pharmaindustrie und in nationalen Verbänden
  • Breites Netzwerk als Leiterin einer nationalen Healthcare-Plattform
  • Workshop-Moderation D/E/F
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Tania Weng-Bornholt

Senior Consultant, Teamleiterin
Dr. rer. pol.
Peter Mutzner
  • Erfahrung in PR, Marketing, Statistik und Marktforschung
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Peter Mutzner

Projektleiter Medical Marketing und Medical Communication
MSc Sustainable Development, Universität Basel und Zürich Bachelor in Biology CAS Wissenschaftsjournalismus (print & digital)

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