Marktforschung: So verändert COVID-19 das Pharma-Marketing

Auch wenn die Lockerungsmassnahmen schrittweise vorangehen, hat COVID-19 die Arbeit der Hausärzte, aber auch das Pharma-Marketing verändert. Gewisse Herausforderungen bestehen weiter: Wie erreichen z.B. Ihre Botschaften die Hausärzte unter nach wie vor erschwerten Kontaktbedingungen? Wie wird sich nach der Corona-Krise das Verhalten der Hausärzte in Bezug auf Marketing- und Kommunikationsmassnehmen der Pharmaindustrie verändern? Wir liefern Ihnen gerne Antworten auf brennende Fragen.

Nachdem Mitte März durch den Bundesrat strenge Massnahmen ergriffen wurden, um die steigende Zahl der COVID-19 Infektionen in der Schweiz in den Griff zu bekommen, veränderte sich auch die Welt der Hausärzte und der Pharmaindustrie schlagartig. Aussendienstbesuche fanden spätestens ab diesem Zeitpunkt gar nicht mehr statt, Kongresse und andere Präsenzveranstaltungen waren bereits vorher dem Versammlungsverbot zum Opfer gefallen. Und Veranstalter und die Pharmaindustrie setzten – mit einigem Erfolg – zunehmend auf digitale Lösungen.

Doch ist dieser Effekt nachhaltig?

Wir haben versucht, dies – und viele weitere Fragestellungen – im Rahmen einer Online-Befragung bei 121 Hausärztinnen und Hausärzten in der ganzen Schweiz (90 Deutschschweiz und 31 Westschweiz) zu klären.


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Eines wurde vorab sehr deutlich: Über 40% der Teilnehmenden sind der Meinung, dass sie auch zukünftig – in 6 bis 12 Monaten – weniger Face-to-Face Meetings mit Aussendienstmitarbeitern der Pharmaindustrie haben werden als noch vor dem Lockdown. Und nur knapp 60% der befragten Ärzte erwarten in 6 bis 12 Monaten gleich viele Aussendienst-Besuche wie vor dem Lockdown.

Die E-Mail-Kommunikation wird voraussichtlich an Gewicht zunehmen

In Bezug auf die Entwicklung der E-Mail-Kontakte mit Aussendienstmitarbeitenden von Pharmaunternehmen sieht das Bild anders aus. Hier erwarten in 6 bis 12 Monaten etwas über 20% der befragten Ärzte eine Zunahme der E-Mail-Kontakte im Vergleich zur Zeit vor dem Lockdown. Und knapp 65% erwarten zumindest, dass die E-Mail-Kommunikation im gleichen Rahmen stattfinden wird wie vor der Pandemie.

Welche Schlüsse sind für die Marketingkommunikation zu ziehen?

Wenn auch persönliche Kontakte mit den Kunden die «hohe Schule» einer jeden Kundenbeziehung darstellen, so wird sich der Trend der vergangenen Jahre möglicherweise verschärfen: Face-to-Face Meetings von Aussendienstmitarbeitern und Hausärzten werden potentiell seltener und andere Formen der Marketingkommunikation an Bedeutung gewinnen. Zu effektiver E-Mail-Kommunikation haben wir übrigens gerade unlängst einen weiteren Blog-Beitrag veröffentlicht. Lesen Sie dort mehr!

Walter Kaiser
  • 20 Jahre Erfahrung im Pharmaagentur-Business
  • > 10 Jahre Erfahrung in verschiedenen Positionen in der Pharmaindustrie
  • Klinische Erfahrung: Innere Medizin
  • Workshop-Moderation D/E
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CEO
Dr. med., lic. oec. HSG
Peter Mutzner
  • Erfahrung in PR, Marketing, Statistik und Marktforschung
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Peter Mutzner

Projektleiter
MSc Sustainable Development, Universität Basel und Zürich Bachelor in Biology CAS Wissenschaftsjournalismus (print & digital)

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