Publireportagen – Aktuelle Befragung zeigt: Sie wirken wirklich!

Im Gegensatz zu den Publikumsmedien, in denen Publireportagen bisweilen angeprangert werden, sind sie in den Fachmedien – unter anderem auch in der Medizin – als wichtige Content-Lieferanten etabliert. Doch werden sie auch gelesen und wenn ja, was zeichnet sie gegenüber klassischen, redaktionellen Beiträgen aus? Wir haben dies untersucht.

Werden Publireportagen überhaupt gelesen und wenn ja, was zeichnet sie gegenüber klassischen, redaktionellen Beiträgen aus?  Diesen Fragen ist DocWorld für Sie im Rahmen einer repräsentativen Umfrage bei 120 Hausärztinnen und Hausärzten in der Schweiz nachgegangen. Einige Zahlen überraschen. Und machen Lust auf mehr.

Publireportagen werden in hohem Masse beachtet

Sechs von sieben – ganz genau 85,8% - der 120 befragten Hausärztinnen und Hausärzte beachten regelmässig Publireportagen in medizinischen Fachzeitschriften. Doch wer nun denkt, dass die meisten Publireportagen von der Hausärzteschaft lediglich überflogen würden, der irrt: In einem Zeitraum von zwei Monaten werden nach Auskunft der Befragten zwischen 3 und 4 Publireportagen ganz und 4 bis 5 weitere zumindest teilweise gelesen. Und nimmt man auch noch jene hinzu, die nach ihren Angaben zumindest überflogen werden, so beachten Hausärztinnen und Hausärzte in einem Zeitraum von 2 Monaten durchschnittlich rund 15 Publireportagen.


Wie häufig haben Sie in den letzten zwei Monaten in einer medizinischen Fachzeitschrift Publireportagen (Anzeigen in der Aufmachung redaktioneller Artikel) ganz gelesen / teilweise gelesen / überflogen? (Angabe einer geschätzten Anzahl)

Anzahl Publireportagen
Ganze Schweiz (n=120) Mittelwert Min Max Stabw. Median
ganz gelesen (n=103) 3.1 0.0 50.0 6.0 1.0
teilweise gelesen (n=103) 4.7 0.0 50.0 7.4 3.0
überflogen (n=103) 6.9 0.0 40.0 8.6 4.0
nie (n=103) - - - - -

Informationsgehalt und Aktualität sind Trumpf

Ausschlaggebend für den Erfolg der Publireportagen ist nach Aussage der befragten Hausärztinnen und Hausärzte ihr Informationsgehalt und insbesondere ihre Aktualität. So wurden Publireportagen von den Umfrageteilnehmern auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 6 (sehr gut) bezüglich ihrer Aktualität mit einer Durchschnittsnote von 4,5 bewertet und bezüglich ihres Informationsgehalts mit 4,0. Auch in Bezug auf ihre Praxisrelevanz schlossen Publireportagen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,8 noch zufriedenstellend ab.

Publireportagen sind manchmal die bessere Werbung

Insbesondere bei aktuellen Studienergebnissen, neuen Indikationsgebieten oder anderen «erklärungsbedürftigen» Botschaften, die Ihrer Zielgruppe noch weitgehend unbekannt sind, lohnt sich die Publireportage. Denn sie schlägt gemäss einer Burda-Studie im sogenannten «Informationstransfer» - der Möglichkeit Detailinformationen zu transportieren und beim Betrachter zu verankern – klassische Anzeigen deutlich.


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Walter Kaiser
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